hier & jetzt

zitat | farbe in der architektur

während die gebaute umwelt zweifelsohne dreidimensional ist, wird sie heute in zunehmendem maße in zwei dimensionen kommuniziert: im film, im bild, im druck und auf dem bildschirm.
je mehr wir uns dieser hilfsmittel bedienen, desto mehr fangen wir an, die zweidimensionale wiedergabe der dinge für einen angemessenen ersatz ihrer tatsächlichen dreidimensionalen erfahrbarkeit zu halten.
farbe verändert unsere lesart der dritten dimension.
sie kann auf einer flachen ebene tiefe erzeugen und umgekehrt ein relief in eine scheinbare fläche verwandeln.
arbeitet man mit farbe in der architektur, trifft man unweigerlich auf unsere kulturell bedingte wahrnehmungskonvention der verflachung des raums.
farbe kann dabei zu einem vehikel der transparenz werden.
sie erklärt dem aufmerksamen beobachter eine fundamentale veränderung bei der wahrnehmung – und konzeption – von raum.
matthias sauerbruch

stefan muntwyler | farbe im material

"mehr farbe" | ein tag im atelier des museums für gestaltung, zürich

in assistenz von nadja hutter durfte ich den eröffnungstag der seminarwoche "mehr farbe" der architekturstudenten der eth zürich (lehrstuhl annette spiro) begleiten.
ziel war es, in das thema farbe und ihre verschiedensten aspekte einzuführen wie auch grundsätzlich für das thema farbe und den umgang mit ihr zu sensibilisieren.
der fokus lag auf farbphänomenen im raum und führte über "farbe finden" und "farbe mischen" zur "untersuchung von farbe im raum" anhand eines einfachen raummodells.
ein vortrag mit bildmaterial zu farberscheinungen, farbkontrasten, farbbeziehungen und farbwirkungen wie auch konkreten anwendungen anhand von architekturbeispielen ergänzte die praktische und interaktive arbeit der studenten in gruppen.
aktives sehen/schauen und wahrnehmen..... suchen und experimentieren.... beschreiben und austauschen.... sprache finden....

form und farbe | faszination ultramarinblau

zwischen kalkül und zufall | ein künstler, ein musiker, ein film, ein werk

filmpremiere im riffraff in anwesenheit von jürg egli und beat zoderer.

ein mutig-experimenteller essay, der sich durch seine originalität und
die starke zentrale idee auszeichnet.
der film kommt ohne worte aus und lässt musik, kunst und kino für sich sprechen.
eine fürs publikum äusserst inspirierende künstlerische erfahrung, welche
die freude an der schöpfung zelebriert.
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